Reisetipp Südafrika

Südafrika ….

ist ein super Reiseland,  auch wenn man wie ich, gerne individuell reisen mag.

Ich habe dieses großartige Land bereits zweimal besuchen dürfen, wobei ich bestimmt nicht das letzte Mal dort gewesen bin.

Mir hat beim ersten Mal eine sehr nette ältere Engländerin gesagt, entweder liebst du es und kommst immer wieder zurück oder du hasst es. Ich liebe es….

 

 

Bei meiner ersten Reise 2007 haben wir (mein Mann und ich) einen Gabelflug bis Johannesburg und ab Kapstadt gebucht. Wir waren nicht im Krüger Nationalpark, sondern nur im angrenzenden Park Sabi Sand für ein paar Nächte mit jeweiligen Game Drives morgens und abends. Dann sind wir wieder zurück nach Johannesburg, um weiter nach Port Elisabeth zu fliegen, und um dann die Gardenroute zu fahren. Der Klassiker über Plettenberg Bay, Stellenbosch, Hermanus und Houdt Bay, Camps Bay und Kapstadt. Als UNTERKÜNFTE hatten wir ausschließlich Bed and Breakfast gebucht. Whalewatching und traumhafte Orte mit sehr freundlichen Menschen. So hatte ich es mir vorstellt.

 

Dann im August 2015 war es noch viel gigantischer und unvergesslich.

In 2015 sind wir auch bis Johannesburg  geflogen, jedoch mit einer Übernachtung im Hotel Maslow in Sandton (Stadtteil von Johannesburg).  Von dem Hotel sind wir dann am nächsten Morgen Richtung Nelspruit in die B&B Loerie´s Call vom ersten Mal mit dem Mietwagen gefahren. Es hat sich fast nichts verändert, nur gab es jetzt noch ein weiteres Gebäude mit Apartments die“ Franklin Lodge“. Auch ein Restaurant war jetzt vorhanden. Seit der WM in Südafrika hat sich doch einiges verändert.

Von dort aus ging es dann Richtung unserer ersten Lodge die Motswari Lodge im Timbervati Gebiet – angrenzend zum Krüger Park, welche wohl für ihre weißen Löwen bekannt ist. Fahrzeit von Nelspruit dorthin waren 4,5 Stunden, das Navi funktioniert hier allerdings nicht mehr.

 

 

Auch hier haben wir die jeweiligen Touren bereits im Voraus gebucht. Game Drives morgens und abends jeweils 3-4 Stunden und abends dann gemeinsam Essenmit den tourpartnern an der Boma.20150821-P1030226

 

Die Touren waren genial, mitten durch den Busch – morgens war es ziemlich kalt im August ist eben noch Winter -. Gesehen haben wir Elefanten, Giraffen, Zebras, Impalas, Waterbucks, Kudus, Hyänen, Vögel, Leoparden, Hippos, Wasserbüffel und Wild Dogs. Leider keinen weißen Löwen, kein Gepard und auch kein Nashorn.

 

 

Vom Timbervati Gebiet sind wir dann direkt in den Krüger Park in unsere nächste Unterkunft „Hamiltons tented camps“ gefahren. So muss sich Tanja Blixen gefühlt haben. Ich war angekommen im Jenseits von Afrika…

 

 

Game  Drives morgens und abends mit Dan unserem Fahrer und Tracker. Es war atemberaubend !!! Abgesehen von den Big Five haben wir paarende Löwen gesehen und Geparden beim Jagen eines Impalas.  Ich war so voller Adrenalin von den Touren, dass ich heute über zwei Jahre später die Bilder noch vor mir sehe, als wäre es gestern passiert. Das ist es was ich am Reisen so liebe: man weiß nie was einen erwartet, die Erlebniss verbleiben in einem und man kann sie jederzeit abrufen. Unglaublich 🙂

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Anders als bei unserer ersten Reise, sind wir nicht geflogen, um ans Meer zu kommen. wir sind stattdessen mit dem Mietwagen vorbei am Swasiland Richtung St.Lucia gefahren. Auf dem Weg dorthin eine letzte Lodge Nkomazi Komati tented Camp. Auch hier übernachten wir in einem Zelt, und hier war es noch mehr Jenseits von Afrika. Die Vielfalt der Tiere dort war nicht so grandios wie im Krüger Park, dort war es eher die Landschaft die es einzigartig gemacht hat.

 

 

 

Von dort aus sind wir dann weiter Richtung St. Lucia gefahren.

St. Lucia ist ein kleiner Ort, wo nachts die Nilpferde grasen und man nicht einfach so spazieren gehen sollte. Leider haben wir haben keines gesehen. Man sollte auch nicht nachts die Balkontür auflassen, denn sonst passiert einem so etwas wie uns, dass ein Affe ins Zimmer kommt und einem das Handy auf der Suche nach Essen klaut…

Hier haben wir dann auch Whalewatching gemacht und Buckelwale gesehen.

 

 

 

Von St. Lucia kann man gut einen Tagesausflug in den Hluhluwe Park machen, welcher bekannt für seine Nashörner ist.

 

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Unsere Weiterfahrt erfolgte über Durban und dann wieder hoch nach Johannesburg.

Durban ist nicht so hübsch, aber als Stop auf der Durchreise ganz interessant. In Johannesburg  ( Übernachtung in einem FairTrade Hotel The Peech – wohin wir jederzeit wieder fahren würden sehr cool 😎- ) haben wir dann noch einmal einen letzten Übernachtungsstopp gemacht, um noch nach Soweto besuchen zu können – was ich definitiv empfehlen kann -.

 

Fazit

Südafrika ist ein traumhaftes Reiseland. Super ist, dass man individuell reisen kann und es alles gut auch mit einem Mietwagen erreichbar ist. Okay Linksverkehr, aber nach einem Tag geht es als wäre man nie anders gefahren.  Die Straßen sind nach der WM noch besser geworden und ich habe mich niemals unsicher gefühlt, was nicht heißt, dass man nicht Achtsam sein sollte- wie überall -.

Worte reichen für diese Touren  und dieses wunderbare Land fast nicht aus. Es war unsagbar schön und ich werde wiederkommen.


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